Im Oktober lag ich im Krankenhaus wegen meines Herzens.
Kein dramatischer Film-Moment.
Kein „ab jetzt ändere ich alles“.
Es war still.
Ich habe gemerkt, dass mein Körper mir schon lange Signale sendet.
Ich habe sie gesehen – aber nicht konsequent gehandelt.
Seit 2014 kämpfe ich mit mir selbst.
Mit Gewicht. Mit mentaler Belastung. Mit Phasen, in denen alles schwer wurde.
Ich war diszipliniert. Ich habe abgenommen. Ich bin wieder zurückgefallen.
Und im Oktober hat sich etwas verschoben.
Nicht laut. Aber deutlich.
Ich habe Angst.
Nicht vor dem Tod.
Sondern davor, dass mein Leben leise bergab geht – und ich es einfach passieren lasse.
Deshalb dokumentiere ich jetzt alles.
Nicht, weil ich stark bin.
Sondern weil ich nicht mehr wegsehen will.
